5 Fragen an M.Sc. Kerstin Rapp 

Besuch des Zukunftsmuseums in Nürnberg am 2. März 2024
25. Mai 2024
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1. Wer bist du und wann und wie bist du Mitglied bei perdox geworden?

Hallo an alle und vielen herzlichen Dank, dass ich mich kurz vorstellen darf. Mein Name ist M.Sc. Kerstin Rapp, habe an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Master of Science in Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik studiert und ich komme aus Nürnberg. Wie wahrscheinlich viele von perdox, habe ich während meiner Gymnasialzeit am Hochbegabten-Modell-Mittelfranken teilgenommen. Die Teilnahme am Hochbegabtenkurs hat mir immer sehr viel Freude bereitet. Es hat meinen Horizont sehr erweitert und ich konnte hervorragende Menschen kennen lernen. Gleich im Anschluss an den Hochbegabtenkurs wurde ich Mitglied bei perdox. Ich bin sehr glücklich darüber Mitglied bei perdox zu sein, weil hier super Veranstaltungen organisiert werden, die immer sehr interessant und lehrreich sind und auch immer sehr viel Spaß machen. 

2. Welche Themengebiete haben dich schon immer interessiert und was hast du wo studiert?

Musik, Sport, Literatur, Sprachen und Naturwissenschaften haben mich schon immer sehr fasziniert. Außer Deutsch spreche ich auch noch Englisch, Französisch und Spanisch. Eines meiner Hobbies ist auch Schachspielen. Somit fand ich es super, als der Hochbegabtenkurs ein Schachwochenende in Rothenburg organisiert hat und ich nach mehreren Schachspielen miteinander auch ein Schachturnier gegen den deutschen Meister spielen konnte. 

Während meiner Schulzeit hat es mir sehr viel Spaß gemacht zu singen und bei Musicals aufzutreten.

Die Kurse beim Hochbegabten-Modell-Mittelfranken fand ich alle hervorragend. Zum Beispiel folgende Kurse fand ich sehr lehrreich: Instinkt und Intelligenz, Rhetorik, Philosophie, Produktentwicklung mit Rechnerunterstützung (CAD/CAE), Kontrastive Morphologie, Planspiel Politik und innere Sicherheit, bei dem ich internationale politische und wirtschaftliche Beziehungen aktiv erleben konnte, und zentrale Ideen der theoretischen Informatik, wo wir uns mit Automaten, virtuellen Robotern und Turing-Maschinen beschäftigt haben. Besonders viel Spaß machte mir der Kurs Kreativität in der Mathematik in Zusammenarbeit mit dem Institut für Didaktik der Mathematik der Universität Erlangen-Nürnberg, wo ich im Medienlabor am Computer selbst forschen durfte. Beim Teamwochenende effektive Zusammenarbeit im Team lernte ich sehr viel über Erkennen und Entwickeln von Teamstrukturen, effektive Kommunikation, Zielsetzungen innerhalb des Teams und Einüben unterschiedlicher Möglichkeiten von Arbeitsstrukturen. 

Da mich Naturwissenschaften und Medizin sehr interessierten, wählte ich im Gymnasium in der Kollegstufe Mathematik und Biologie als Leistungskurse. Beim Abitur habe ich den Bio-Zukunftspreis als beste Absolventin im Biologie-Leistungskurs erhalten. Auch für meine Facharbeit wurde ich von der naturhistorischen Gesellschaft ausgezeichnet. 

Mathematik und Physik fand ich besonders spannend. Deswegen habe ich im Gymnasium bei Mathematik- und Physikwettbewerben teilgenommen und habe dort auch mehrere 1. Preise beim Landeswettbewerb Mathematik gewonnen. Beim bundesweiten Wettbewerb in Physik habe ich den 2. Platz erhalten. Als ich einen Preis bei der Fürther-Mathematik-Olympiade gewonnen habe, wurde ich zum Mathematischen Institut der Universität Erlangen-Nürnberg eingeladen, wo ich sehr gute Einblicke in die verschiedenen mathematischen Lehrstühle und deren Forschung bekommen konnte.

Im Anschluss an mein Abitur habe ich an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik mit Studienrichtung elektrische Energie- und Antriebstechnik studiert und dann auch erfolgreich mit dem akademischen Grad: Master of Science (M.Sc.), was äquivalent ist zu Diplom-Ingenieur Univ. (Dipl.-Ing. Univ.), abgeschlossen. Während meines Studiums machte ich ein Industrie- und Forschungspraktikum bei Siemens Energy, wo ich bei aktuellen Forschungsprojekten zu Mehrsystemtraktionstransformatoren mitgewirkt habe.

3. Welche perdox Aktivitäten haben dir bisher am besten gefallen? Woran erinnerst du dich gerne zurück?

Alle perdox-Aktivitäten finde ich grandios. Ein großes Highlight war für mich das Rhetorikwochenende in Nürnberg wo es um Verhandlungsführung, Gesprächsrhetorik und Netzwerktheorie ging. Hier konnte man sich in Theorie und Praxis mit den Herausforderungen der Gesprächs- und Verhandlungsführung auseinandersetzen. Komplexe Gruppengespräche zu moderieren und Verhandlungen ergebnisorientiert zu führen, machten mir sehr viel Spaß. Hervorragend war auch der Themennachmittag „Virtual Reality“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, an der ich selber studiert habe. In der dortigen Virtual Reality-Anlage konnte ich die virtuelle Welt live erleben und war davon sehr fasziniert. Bei der Startup-Safari im Zollhof Nürnberg, konnte ich sehr gute Einblick in die Gründung eigener Startup Unternehmen bekommen. Sehr interessant fand ich es hier, dass Startup-Gründer uns Einblicke in ihre Firmengründung gaben und uns über ihre Erfahrungen als selbstständige Unternehmer berichteten.

4. Womit beschäftigst du dich jetzt beruflich und wie bist du dazu gekommen?

Seit meinem Uniabschluss arbeite ich als Software-Ingenieurin und Projektleiterin in einer Firma, die sich auf agile Softwareentwicklung, Qualitätssicherung und Tests für sicherheitskritische Bereiche spezialisiert hat. Dort arbeite ich im Geschäftsbereich medizinische Softwareentwicklung in verschiedenen Softwareprojekten.

Während meines Studiums habe ich gemerkt, dass mir Informatik und besonders auch die Softwareentwicklung sehr viel Spaß machen. Auch Medizin hat mich schon immer sehr interessiert. Durch meinen Beruf kann ich nun beide Interessen sehr gut kombinieren.  

5. Wenn du den anderen Mitgliedern etwas mitgeben dürftest – was wäre das?

Wer will und an sein Können glaubt wird immer an sein Ziel gelangen. Mut und Selbstvertrauen sind die ersten Voraussetzungen für große Vorhaben. Geht vertrauensvoll in die Richtung eurer Träume und führt das Leben, das ihr euch vorgestellt habt. Hört auf euer Herz und geht euren Weg. Lasst euch überraschen von den Wundern die euch auf euren Wegen begegnen werden. Albert Einstein sagte mal: „Die Zukunft ist die Zeit, die mich am meisten interessiert, denn dort werde ich den Rest meines Lebens verbringen.“